Der Einsatz eines Hundes in Kinderheimen, Schulen oder
Kindergärten erfordert von Hund und Hundeführer sehr viel. Ich denke hier
insbesondere an die Anforderungen, die an den Hund gestellt werden. Dort ist ein
Hundebesuch zunächst zwar auch etwas ganz Besonderes, aber die Kinder verlieren
sehr schnell wieder das Interesse, wenn man ihnen nicht etwas mehr bietet, als
die bloße Anwesenheit des Tieres.
Sie möchten den Hund gerne selbst herumführen, Bälle oder
Stöckchen werfen oder Suchspiele machen. Von Vorteil ist es auch, wenn der Hund
einige Kunststückchen zeigen kann. Das kann bereits im Vorfeld Ängste abbauen
helfen.
Die Einsatzmöglichkeiten in Heilpädagogischen Kindergärten
sind besonders wertvoll, sie müssen aber in besonderem Maße gestaltet werden.
Hier ist immer ein Heilpädagoge oder Erzieher anwesend. Wir arbeiten in Gruppen
und auch mit einzelnen Kindern. Hier sind Hunde zum Schmusen genauso gefragt,
wie die, die „Action“ bringen.
Für den Besuch in Schulen gibt es besondere Programme. Hier
geht es in erster Linie darum, ein Verständnis zum Tier zu entwickeln. Daraus
sollen die Kinder dann den richtigen Umgang mit ihm erlernen. So können wir
vielleicht in Zukunft mithelfen, Unfälle mit Hunden, die aufgrund von
Verhaltensfehlern zustande gekommen sind, zu verhindern.