Ein Besuchsdienst mit Hunden kann auch so ablaufen, dass der
Besuchsdienstler einen benachteiligten Menschen zu einem Spaziergang abholt,
z.B. aus einer Einrichtung für betreutes Wohnen. Durch diese Einzelbetreuung
entsteht ein sehr intensiver Kontakt zwischen Hund, Hundeführer und dem
Bewohner.
Diese Spaziergänge sind gut für Menschen, denen der Arzt
Bewegung verordnet hat oder aber für diejenigen, die in einer Gruppe zu kurz
kommen würden, weil sie größere Schwierigkeiten haben auf andere Menschen
zuzugehen und Kontakt aufzunehmen. Das Tier geht auf die einzelne Person ein,
gibt ihr das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Das selbstständige Halten des
Hundes an der Leine, die Befehle, die das Tier auf ihr Kommando ausführt
- all das sind Dinge, die das Selbstbewusstsein fördern können.
Eine andere Möglichkeit der Einzelbetreuung ist auch ein
Besuch am Krankenbett.