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„Va Bene Arabella“
genannt APACHI
Australian Cattle Dog
Hündin, Farbe blau, 47 cm
geb. am 21. März 2001
Hundeführerin: Angela Eggers
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„Wie der Name (Cattle=Rind) der Rasse andeutet, ist
die Aufgabe dieses Hundes das Hüten und Treiben von Vieh in den weiten
Australiens. Er ist stets aufmerksam, äußerst intelligent, wachsam,
mutig und vertrauenswürdig; seine bedingungslose Hingabe an die Pflicht
prägt ihn als idealen Arbeitshund.“ |
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Diese Beschreibung eines Cattle Dogs aus dem
FCI-Standard kann ich nur bestätigen. Alles was Apachi tut, macht sie
mit 200%. Die Begeisterung für das Arbeiten - egal was für eine
Tätigkeit - kann für den Besitzer eines Cattle Dogs oftmals mehr als
anstrengend sein! Die Rinderherde fehlt, Rettungshundearbeit - auch viel
zu langweilig (zuviel Warterei) … was also tun?
Apachi im Alter von 6 Wochen |
| Meine Cattle Dog Hündin ist am besten
aufgehoben, wenn sie inmitten von vielen Kindern den Clown spielen kann.
Dabei zeigt sie freudig all ihre Kunststückchen und wird nie müde
immer wieder den geworfenen Ball zu apportieren. Die Begeisterung der
Kinder steckt sie an und nicht selten wird auch sie völlig albern und
übermütig im Spiel. |
| Apachi inmitten der „Löwen“ aus dem
Kindergarten „Rappelkiste“
Diese Gruppe besuchen wir regelmäßig 1x im Monat. |
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| Bellfreudig wie Apachi ist (Cattle Dog
Treffen 2002: 1. Platz, Kategorie: Schrecklichstes und schrillstes
Bellen!) hält sie auch ohne Probleme mit der Lautstärke der Kinder
mit. |
| Apachi ist generell sehr
kommunikationsbedürftig. Wäre sie ein Mensch, würde sie
wahrscheinlich den ganzen Tag quasseln ohne Ende (telefonieren wäre
wohl ihr liebstes Hobby). Sie spricht mit dem ganzen Körper,
insbesondere mit den Ohren, aber leider halt auch sehr oft mit ihrer „Stimme“.
Viele unterschiedliche Töne, vom leisen glucksen bis hin zum schrillen
Schrei (Schäferhund in Sicht …!) machen das Leben mit ihr sehr „unterhaltsam“. |
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Neben der Arbeit als Therapiehund hat Apachi
noch viele weiteren Interessen. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist das
Laufen am Fahrrad, gleich gefolgt von dem Spiel mit der Frisbee-Scheibe
und dem Betten ausschütteln. Letzteres könnte eine prima
Haushaltshilfe sein, wenn die Bettwäsche dabei heil bleiben würde.
Seit Oktober 2003 haben wir eine neue Sportart für uns entdeckt: Das
Dogdancing. Sportliche Elemente bis hin zur Akrobatik verbunden mit
einer guten Fußarbeit und besonders viel Kopfarbeit - hier kann Apachi
all ihre Talente gleichzeitig ausüben. |
| Hochlaufen, kein Problem mit der
Grundausbildung als Rettungshund |
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Ihr Repertoire an kleinen Kunststückchen ist
groß: Handy bringen (auch wenn man`s nicht braucht), Spielsachen in
eine Kiste räumen (oder gegen die Wand hauen, wenn man keine Lust hat
zum aufräumen), Rolle, rückwärts gehen, auf den Arm oder auf den
Rücken springen (sie wiegt 20 kg, mit Anlauf habe ich schon Probleme
beim Fangen), heruntergefallene Dinge aufheben, stampfen wie ein Pony
(vorher: völlig missglücktes „schäm dich“), in einen Karton
steigen („versteck’ dich“), Seilspringen (mit mir zusammen) und
noch einiges mehr. |
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Sie lernt täglich neue Dinge (auch solche, die man
wenig gebrauchen kann). Wenn man bei anderen Hunden sagt sie sind „mit
Spaß und Freude“ dabei, würde ich bei Apachi immer sagen „wild und
leidenschaftlich“.
Trotz ihres Temperamentes ist sie aber ein
wunderbarer Spielgefährte für Kinder und behinderte Menschen. Hier
zeigen sich bei ihr Charaktereigenschaften wie Feinfühligkeit und
Sensibilität. Ihr Brustgeschirr verbindet sie - wie ein
Blindenführhund sein Führgeschirr - mit ihrer Arbeit. So lässt sie
sich ohne an der Leine zu ziehen auch von kleinen Kindern herumführen. |
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Apachi ist im Mai 2001 als Zweithund ins Haus
gekommen. Ihren „großen“ Bruder Jayteeh liebt sie sehr. Trotzdem
ist sie mehr menschenbezogen. Fremde Hunde interessieren sie eher
weniger. Ist ein Treffen unum-gänglich entscheidet sie schnell, ob sie
den anderen Hund leiden kann oder nicht. Obwohl sie eigentlich unsicher
anderen Hunden gegenüber ist, zeigt sie doch das Löwenherz eines
Cattledogs, sobald der fremde Hund ihren Individualkreis betritt und
geht dann ohne Diskussion zum Angriff über. Dies sind sog.
Scheinangriffe, d.h. sie ist nur laut und beißt nicht zu. |
| Große Klappe halt und nichts dahinter. Dass
sie sich grundsätzlich besser mit Hündinnen versteht und Rüden -
neben wenigen Ausnahmen - nicht mag, ist für eine Cattle Dog- Hündin
nicht untypisch. Die Hündinnen dieser Rasse halten sich für etwas
Besseres (der Rüde wird eh nur 2 x im Jahr wirklich gebraucht) - sie
sind eben kleine Emanzen. |
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